Die Vakuumtechnik im Alltag
Die Vakuumtechnik ist eine ausgefeilte Verfahrensweise, in der sich die Unternehmen die physikalische Beschaffenheit des Vakuums zu verschiedenen Arbeiten in der Produktion zu Nutze machen. Natürlich kennt man als Laie bestenfalls den Begriff Vakuum und hat keine Ahnung über die Funktionsweise dieser oft hoch komplexen Maschinerien, die in der Industrie eingesetzt werden. Dass viele, wenn auch sehr einfache Anwendungen der Vakuumtechnik auch im täglichen Leben zur Anwendung kommen, ist ebenfalls eine Tatsache, derer sich nicht viele Menschen bewusst sind.
Der Bremskraftverstärker im Auto wird zum Beispiel von den meisten Menschen benutzt, ohne dass diese wissen, dass hier die Vakuumtechnik zur Anwendung kommt. Die Autoindustrie macht sich hier einen Unterdruck zum Hilfsmittel, um die Bremskraft direkt zu unterstützen. Eine Membran ist hier ein wesentliches Bauteil.
Auch beim Konservieren von Lebensmitteln ist die Vakuumtechnik eine große Hilfe. Hier werden Folien verwendet, in denen das Lebensmittel verpackt wird. Nun wird die Luft aus dieser Folie gesaugt, ein Vakuum erzeugt. Die Folie presst sich nun sehr eng an das Lebensmittel, sodass keine Möglichkeit besteht, dass Luft das Wachstum von Keimen, die für die Verderblichkeit der Waren verantwortlich ist. Solange die Folie dicht ist, und die Schweißnaht exakt und ordentlich ausgeführt ist, kann die Haltbarkeit mancher Lebensmittel hier um Wochen verlängert werden.
Auch bei Saugnäpfen findet sich eine sehr vereinfachte Form der Vakuumtechnik. Egal, ob Zierschilder oder Wimpel in Lastwagen oder die Weihnachts- oder Osterdeko im Fenster: Überall kommt ein Vakuum zum Einsatz. Auch die Saugglocke am Holzstiel, die bei verstopften Abflüssen zum Einsatz kommt, arbeitet mit einem Unterdruck und gehört somit entfernt zur Vakuumtechnik.
