Vakuumpumpen zum Transport am Fließband verwenden

Vakuumpumpen sind auch dazu geeignet, etwas zu transportieren. Durch ein Vakuum kann, wie jeder weiß, auch etwas angesaugt werden. Das hat jedes Kind schon einmal ausprobiert, nämlich, wenn es mit den Lippen die Luft aus einem Glas direkt am Mund gesaugt hat. Das Glas hält dann „am Mund“ und hinterlässt manchmal einen recht eindeutigen und mehrere Tage sichtbaren Rand.

Eine Vakuumpumpe, die am Fließband positioniert wird, übernimmt die gleichen Dienste. Ein Saugnapf mit entsprechender Gummilippe wird auf das zu transportierende Werkstück aufgebracht. Danach wird die Luft aus dem Saugnapf ausgesaugt. Damit passiert das Gleiche, wie beim Kindermund und dem Milchglas. Das Werkstück haftet an der Gummilippe und kann entsprechend aufgehoben werden. So kann es aus einer Maschine auf ein Fließband verladen werden oder auch von einer Arbeitsetappe zur nächsten gebracht werden. Natürlich funktioniert dies nur bei absolut glatten Oberflächen.

Eine raue Oberfläche ist nicht geeignet, um mit einer Vakuumpumpe angehoben oder transportiert werden. Durch die raue Oberfläche kann die Luft wieder in das Innere der Saugglocke geraten; damit hält das Werkstück nicht mehr an der Glocke und fällt herunter. Auch bei glatten Oberflächen spielt zum Beispiel das Gewicht eine Rolle. Reicht der Unterdruck in der Vakuumpumpe nicht aus, um das Gewicht zu heben, das die Werkstücke haben, kann auch hier ein Herunterfallen nicht mehr vermieden werden. Durch die Größe der Saugglocke kann hier gegengesteuert werden. Werkstücke, die durch Kräne, Rollen oder Greifer nicht weiter transportiert werden können, kommen für den Transport durch eine Vakuumpumpe in Frage. Dies ist aber nur ein kleiner Bereich, in dem diese Technik, bei der luftleerer Raum eine immense Rolle spielt, in der Industrie verwendet werden kann.